Die Welt hat das große Glück, mich so ertragen zu dürfen, wie sie mich geformt hat!

Kurzbiografie / beruflicher und menschlicher Werdegang

  • Im Mai 1965 habe ich als Sonntagskind das Licht der Welt erblickt 🙂
    Bis zum 19. Lebensjahr aufgewachsen als Ostberliner Mauerkind in Berlin Mitte in der Brunnenstraße / fast Ecke Anklamer Straße (in der Nähe der Bernauer Straße), direkt neben dem damaligen Volkspolizeirevier.
  • 8. September 1970
    Erstes großes wundervolles Kindheitserlebnis und auch heute noch erste bewusste Kindheitserinnerung an jenen Tag, andem sich mein Vater das Leben nahm in dem er sich eigenhändig vergaste – wobei mich seit jenem Tag die sehr banale sowie aber auch kosmische Frage voran treibt: „WARUM?
  • 1972
    Mehrmonatiger Aufenthalt in der psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses Herzberge in Berlin Lichtenberg (zuerst als Wochen- später als Tageskind), inklusive Schulbesuch in dieser wundervollen Einrichtung mit anschließender Zurückstufung um eine Klassenstufe, um mich angeblich in den Griff zu bekommen. Das hat aber auf Grund kollektiver Dummheit der ignoranten Gesellschaft nachweislich NICHT funktioniert. Mit einem hoch traumatisierten Kind muss man reden und sich sehr intensiv beschäftigen, statt es einfach nur mit Psychopharmaka vollzupumpen und es mit seiner zerfetzten Seele weggesperrt in seinem Gedankensumpf stecken zu lassen.

Gut zu wissen: Bei hoch traumatisierten Kindern, die nicht aus ihren Traumata heraus geleitet werden, bleibt ein Großteil der seelischen Entwicklung einfach stehen, was bedeutet… Man(n) bleibt (innerlich) Kind!
Das hat natürlich langfristig auch seine Vor- und Nachteile, da zum einen der kindliche Gerechtigkeitssinn sehr stark erhalten bleibt und man vom System somit zwar total zerrissen und versaut aber letztendlich nicht gebrochen werden kann, was in Folge aber wiederum zu sehr starken persönlichen Konflikten mit der kleinbürgerlichen Verlogenheit, inklusive den entsprechenden gesellschaftlichen Konfrontationen und Auseinandersetzungen führt.

 

  • 1979
    Erkrankung meiner Mutter an Brustkrebs (nach ihrer Jahrzehnte langen Flucht in völlig überzogene intensive Arbeit, um ihre Kriegstraumata auszuagieren statt zu therapieren) und zweijähriges Ringen – während ihrer Chemotherapie – mit dem Tod.
    Ich selbst machte mich gerade in dieser Zeit ein wenig allein gelassen auf die Suche nach einer Lehrstelle. Auf Grund sehr schlechter schulischer Leistungen (ich hatte inzwischen völlige Narrenfreiheit und ging eigentlich nur noch zur Schule, wenn es aus meiner Sicht zwingende bzw. versetzungsgefährdende Gründe gab) bekam ich mit Hängen und Würgen eine Lehrstelle als Schlosser, weitab meiner beruflichen Träume in Richtung Elektrotechnik bzw. Elektronik, auch als mögliche berufliche Basis bezüglich meines sehr großen Interesses für die gerade aufkommende EDV- bzw. Computertechnik.
  • 1982 – 1984
    Lehrling / Fahrzeugschlosser für Schienenfahrzeuge, Spezialisierungsrichtung Straßenbahn mit Berufsabschluss – Berliner Verkehrsbetriebe (BVB) / RAW Franz Stenzer und Straßenbahnhof Berlin Lichtenberg

Chronologisch wichtiger Hinweis: Auch in diese Zeit fällt meine wiederholte Ablehnung bezüglich einer Längerverpflichtung als Zeitsoldat für die Nationale Volksarmee (NVA) und die ebenfalls freundliche aber bestimmte Absage bezüglich eines Eintritts in die Sozialistische Einheitspartei Deutschland (SED), ohne zu wissen oder überhaupt zu ahnen, dass Mann dafür auf eine Art schwarze Liste beim Wehrkreiskommando gesetzt wurde.

 

  • 1986 – 1987
    Kraftfahrer / LKW – VEB Isolierung / Berlin

In diese Zeit fällt die Geburt unseres Sohnes Patrick und meine Entscheidung seine Mutter zu heiraten. Auf der Schwarzen Liste im Wehrkreiskommando blinkt genau in diesem Moment mein Name auf und ich bekomme kurz danach meinen Einberufungsbefehl zum achtzehn monatigen Grundwehrdienst.

 

  • Mai 1988 – November 1989
    Funker / Fernmelder / Kraftfahrer im Nachrichtenbataillon 33 (NB-33)
    18 Monate Grundwehrdienst (NVA) / Trollenhagen Süd – Neubrandenburg

Schon 1989 erfolgte die Scheidung von meiner Frau auf ihren Antrag hin und nach meinem Grundwehrdienst die Entlassung ins pure Nichts, da sich nicht nur die Gesellschaft, die ich eigentlich beschützen sollte, in der Auflösung befand bzw. vom Klassenfeind abgewickelt und verramscht wurde, sondern mir auch noch jeglicher Umgang mit meinem Sohn von Seiten der Mutter und mit aktiver Unterstützung des Jugendamtes verwehrt wurde. Mit der Begründung „Du bist nicht der Vater, sondern nur der Erzeuger! Du kannst Deinen Sohn wiedersehen wenn er vierzehn ist!“ versuchte seine Mutter auch eine sofortige Namensänderung und Adoptionsfreigabe von mir bzw. über das Jugendamt zu erwirken – was ihr aber beides nicht gelang.

Noch viel perverser ist aber die Tatsache, die ich erst über ein Jahrzehnt später und auch nur durch reinen Zufall heraus bekam, dass die NVA ganz gezielt junge, frischverheiratete Familienväter einzog, um diese ebenfalls sehr gezielt auf die Kompanien zu verteilen. Frisch verheiratete Familienväter, so wie ich, wollten zu ihren Familien und zu ihren gerade geborenen Kindern und somit auf Urlaub, der aber auch immer sehr schnell verwehrt werden konnte, wenn die Ruhe in der Kompanie nicht gewährleistet war. Frisch verheiratete Familienväter wurden somit (ohne dass sie es wussten) als „Ruhestifter“ in den Kompanien benutzt und zum Denunziantentum angehalten – weil eine Urlaubssperre die schlimmste Hölle für einen frisch verheirateten Familienvater war.

So hinterhältig benutzt ist es die schlimmste seelische Vergewaltigung, die man mir je angetan hat, und mit einer der wichtigsten Gründe, warum ich heute JEGLICHEN Respekt vor JEGLICHER Obrigkeit verloren habe.

(Ich habe diesbezüglich Gespräche mit ehemals Beschäftigte im NVA-Zivildienst führen können, die mir die Tatsache prinzipiell bestätigt haben. Ein endgültiger Beweis fehlt mir aber noch, wobei ich keine Kraft darauf verschwende, ihm nachzujagen.)

Eine unerFräuliche Randnotiz

Meine Frau war übrigens Asthmatikerin, so dass ich zum Beispiel lernen musste, ihr ihre Medizin bei entsprechenden Anfällen mit genügend Abstand zu reichen, um von ihr keine Schläge einzustecken. In diesen Momenten fühlte sie sich von allem und jedem atmungstechnisch bedroht, der ihr zu nahe kam. Nach der Geburt unseres Sohnes ist diese Krankheit dann noch dazu wieder richtig intensiv ausgebrochen, so dass ich oft von der Arbeit frei nehmen musste, um mich um meine Frau und unseren Sohn zu kümmern. In der Scheidungsklage meiner Frau stand dann aber dagegen sinngemäß: „Er kümmerte sich nur um seinen Computer und ich musste mich ganz alleine um unseren Sohn kümmern.“

Parallel lief noch dazu eine Arie des Psychoterrors (Mobbing*) ab, dessen ich mich gefangen bei der Armee und das erste mal damit (in dieser Variante und Intensität) konfrontiert nicht erwehren konnte. Ziel meiner Frau war es dabei vor allem, dass ich meinen Sohn los lasse sollte. An Gespräche über einen die Welt unseres Sohnes bereichernden gemeinsamen Umgang, war nicht einmal ansatzweise zu denken.

Ich erwähne diese Begebenheiten vor allem deswegen, damit (nicht nur) die geneigte Leserin verstehen kann, warum Mann mit der Zeit jegliche Achtung vor Frauen verliert und sie im weiteren Verlauf des Lebens immer mehr nur noch als (wertlose bzw. einseitig nutzbare) Objekte ansieht.

*) Das Mobbing läuft inzwischen immer mehr und auf allen Ebenen sowie in sehr vielfältigen Formen in unserer Gesellschaft als legitimes Mittel ab (Familie, Beruf, Politik, Rechtsprechung usw.). Vor allem charakterschwache und vom Kontrollwahn besessene Mitmenschen benutzen dieses Mittel (oft auch sehr unterschwellig) zur Durchsetzung ihres Willens (oder ihrer Welt-Anschauung), da sie nicht fähig sind, mit Andersdenkenden auf gleicher Augenhöhe umzugehen. Diese Menschen werden dabei vor allem von Verlustängsten (privat, beruflich, gesellschaftlich usw.) an-getrieben, was aber schon lange therapierbar ist. Dazu müsste aber die Gesellschaft endlich bereit sein, die Ursachen zu erkennen und zu beseitigen, statt am Ende immer nur die Auswirkungen zu bekämpfen (wodurch man fast immer das Opfer zum Täter macht, inklusive der immer weiter ausufernden gegenseitigen Traumatisierungen, die sich noch dazu bis zur totalen gesellschaftlichen Verrohung hochschaukeln. Dies ist dann ganz am Ende bzw. über die Zeit der gesellschaftliche Nährboden für den Faschismus und dem von vielen Seiten aus gewollten Krieg – als Rache von jedem an jeden).

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass, fühlte ich mich vom Leben bis dato nur verletzt, dies die Geburtsstunde (m)einer tief schwarzen Seele war. Rabenschwarz wurde sie aber erst später.

 

  • 1989 – 1990
    Kraftfahrer und tontechnischer Assistent – Studio für Rundfunk- und Fernsehtechnik der DDR / Berlin
  • 1990 – 1996
    Selbständiger Fuhrunternehmer / freiberuflicher Kraftfahrer – Güternah- und Fernverkehr

Durch einen Versuch, mich als selbständiger Fuhrunternehmer sinnvoll* in die Gesellschaft einzubringen, habe ich nicht nur den Zugang zu einem sehr verschwiegenen Club sondern auch noch eine der höchsten gesellschaftlichen Auszeichnung – die Schufa-Gold-Card – erhalten. Das größte Geschenk bei dieser Auszeichnung ist vor allem der Umstand, dass man von jeglichen Handlungszwängen bezüglich der Diktatur des Kapitals (Erpressung durch Geld) freigestellt wird, wobei ich einige Jahre gebraucht habe, bis mir dieser unbezahlbar menschliche Wert richtig bewusst wurde.

*) In einer Gesellschaft, in der (fast) jede Art des Übervorteilens und Betrügens durch eine Erwerbseinkommenspflicht legitimiert wird, wird jede Moral und sinnvolle Arbeit zerstört. Staatlich verordnete und gesellschaftlich geduldete Menschenverachtung ist das, was am Ende übrig bleibt.


Irgendwo in diese Zeit fällt auch eine Verurteilung zu zwei Jahren so genannter „Bewährung“, weil ich mich, auch mit finanziellem Zuständigkeitshinweis auf das Jugendamt bzw. Vater Staat, jeglicher Unterhaltszahlung für meinen Sohn verweigerte. Hatte ich zur Geburt unseres Sohnes noch geglaubt, stolzer Vater sein zu dürfen, hat mich die Gesellschaft auf Basis der Ehescheidung automatisch zu einem Verbrecher gemacht, indem man mir die zukünftige Beschädigung meines Sohnes vorwarf und das aber ohne mich jemals angeklagt und ohne mir je einen Prozess gemacht zu haben, in dem ich mich dann wenigsten hätte verteidigen können.

Ich habe ohne je eine Straftat begangen zu haben und schon gar nicht an meinen leiblichen Sohn, die Höchststrafe und noch dazu ohne jegliche Bewährungsmöglichkeit bekommen: „Den totalen Verlust jeglichen Umgangsrechtes mit meinem eigenen Sohn.“

Für den Unterhalt meines Sohnes sollte ich aber weiterhin aufkommen, was ich auf Grund der völligen Entrechtung und Reduzierung meiner Person auf die Funktionalität eines Zuchtbullen kategorisch ablehnte.


Mein Wesen ist übrigens inzwischen für einige Dinge sogar Feuer und Flamme

…wobei ich für diese Art der Lebensbegeisterung aber eine weitere Bewährungsstrafe erhalten habe. Die Hintergründe die dazu führten, beschreibe ich aus Platzgründen grob auf einer extra Seite.

 

  • 1996 – 1998
    Umschulung zum Fernmeldeanlagenelektroniker, IHK-Abschluss – Zentrum für Umschulung und Ausbildung / Neubrandenburg
  • 1998 – 2000
    Kommunikationselektroniker – monsator-Hausgeräte VSZ GmbH / Filialnetz Berlin & Potsdam – monsator Unternehmensgruppe / Filialnetz neue Bundesländer
  • 2001 – 2004
    Selbständiger / freiberuflicher Kommunikationselektroniker – Berlin & neue Bundesländer
  • 08 / 2004 – 11 / 2005
    Arbeitssuchend, individuelle Weiterbildung – Routingmanagement, Datenbankprogrammierung, Netzwerktechnik
  • 12 / 2005 – 08 / 2006
    Kommunikationselektroniker Fa. Hebehaus, Berlin – Routingmanagement Servicerufnummern, Datenbank-Entwickler
  • 11 / 2006 – 02 / 2008
    Projektmanager, Operator, Kommunikationselektroniker, Datenbank-Entwickler – Aufbau einer Kundendienstplattform als intelligente dezentrale Vermittlung von Kundendienstleistungen – Elektroservice Schulte, Duisburg
  • 03 / 2008
    Strategie- und Systementwicklung, Qualitätsmanagement, Social Business – Kommunikationselektroniker, Datenbank-Entwickler für Internet- und Intranet- sowie Workgroup- und Workflow-Lösungen. Weiterer Ausbau einer Kundendienstplattform als intelligente dezentrale Vermittlung von Kundendienstleistungen
  • 03 / 2009
    Nach einem vollständigen seelischen Reset… Kompletter Rückzug aus jeglicher normalen(?) beruflichen Aktivität auch auf Grund der Erkenntnis, dass diese Welt den Menschen mit Phantasien gehört und nicht denen, die die Phantasten ausbeuten und dass die ständig damit verbundenen Zwänge, Intrigen und Machtkämpfe langfristig nicht nur den Kopf krank machen.

Es ist nicht meine Bestimmung und schon gar nicht beruflich,

ein glücklicher und Almosen empfangender Sklave sein zu dürfen!

FÜR NIEMANDEN!!!


Im Rahmen eines eigenen Selbsttötungsversuches, in dem ich, abgeschlossen mit einem völlig unwürdigen und aus meiner Sicht auch völlig sinnlosen Leben über 200 Tabletten einnahm, die aber leider nicht die gewünschte Wirkung erzielten (Kann ich deswegen eigentlich die Pharmaindustrie verklagen, damit sie (für) mein Weiterleben bezahlt?), durchlebte ich nicht nur wieder einmal die Hölle, sondern erkannte vor allem viele (Hinter-) Gründe und Zusammenhänge, die meinen eigenen Vater in den Freitod getrieben hatten.
Auch mein Vater, der als tausend prozentiger Kommunist überhaupt nicht mit dem realen Leben zurecht kam, war des Leben eines „Felix Krull Ersatzes“ mehr als überdrüssig. Welche Rolle dabei noch mein vierzehn Jahre älterer Bruder (als purer bzw. krankhafter Materialist – ein Kriegs-Erbgutschaden mütterlicherseits) spielt(e) und wie er nicht nur bei unserem Vater sondern auch bei mir das Fass zum überlaufen brachte, durfte ich inzwischen in sehr schmerzhaften Erkenntnisprozessen erfahren.

Wenn man mit der Zeit immer klarer begreift, dass man sogar vom eigenen Bruder übervorteilt und um die von der gemeinsamen Mutter erarbeiteten Familienwerte ganz bewusst geprellt und betrogen wurde, ist der Schmerz und die Verzweiflung, im Wechsel von Ohnmacht und Wut, fast grenzenlos.

Anmerkung des Redakteurs

Erst als ich die ständige* bzw. endgültige** familiäre Entwertung vor allem durch den älteren Sohn meiner Eltern in seiner gesamten Tragweite sehr schmerzhaft begriffen hatte, wurde mir klar, was den Freitod unseres Vaters und infolge dessen mein katastrophales Leben ausgelöst hatte.
Als Hintergrundwissen sollte man dabei im Hinterkopf haben, dass Suizidgedanken oft erst durch einen auslösenden Umstand wirklich in die Tat umgesetzt werden. Diese Theorie kann ich in der Praxis persönlich bestätigen, wodurch mir mit der Zeit unbeschreiblich schmerzhaft und geladen mit einer unbändigen Wut immer klarer wurde, was für ein (Gefühls-) Monster und hinterhältig opportunistisches Dreckschwein ich zum Bruder hatte.

*) Statt den Ängsten unserer relativ ungebildeten und hoch kriegstraumatisierten Mutter zu begegnen, schürte der mir gegenüber vierzehn Jahre ältere Sohn meiner Eltern genau diese Ängste, um auf Basis (s)eines krankhaften Kontrollwahns erst seine Lebensansichten und später (auf Basis der von ihm selbst (mit) ausgelösten Katastrophe) seine Ziele innerhalb unserer Familie durchzusetzen.

**) Der ältere Sohn meiner Eltern ließ meinen Anteil der von unserer Mutter hart erarbeiteten*** Familienwerte (unser Familiengrundstück) entgegen anderer Absprachen auf seine Frau übertragen, die dafür weder einen Gegenwert noch eine Gegenleistung erbringen musste.

***) In einer Zeit, in der sich meine Mutter intensiv bzw. persönlich hätte kümmern müssen, mich aus der hohen Traumatisierung durch den erlebten Selbstmord meines Vaters heraus zu geleiten.

 

Fazit: Ich bezahle nicht nur seit meinem fünften Lebensjahr für die geistige Unfähigkeit meiner eigenen Familie (und der Gesellschaft), sondern litt auch Zeit meines Lebens seelisch immens unter dem (anfänglich unterschwelligen) familiären Machtmissbrauch durch den älteren Sohn meiner Eltern, der sich mir gegenüber noch dazu als Gutmensch verkaufte.
Diese in vielen Familiensystemen vorhandenen Verhaltensmuster (der massiven Entwertung von Abhängigen oder sogar Schutzbefohlenen*) spiegeln sich übrigens auf gesellschaftlicher Ebene z.B. im Hartz-IV-System wieder. Im weiteren Verlauf ist dieser Umstand noch dazu der Nährboden für den immer wieder aufkommenden Faschismus in unserer Gesellschaft.

*) auf Basis eines krankhaften Kontrollwahns**

**) auf Basis des fehlenden bzw. zerstörten Grund- bzw. Urvertrauens gegenüber anderen Menschen.***

***) auf Basis eigener tiefer Traumatisierungen, die sich noch dazu in der Gesellschaft durch ständige Wiederholungen gegenseitig soweit hoch schaukeln, bis die Massen mit der Zeit (erneut) völlig verroht die „totale Gewalt“ gegenüber allem und jeden (auch als Faschismus bekannt) als einzige Lösung aus dem (selbst erzeugten) Debakel ansehen.

 

Für mich war es übrigens der schlimmste Horror, dass von unserer Mutter erarbeitete Familiengrundstück (in einer Zeit in der sie sich eigentlich intensiv um mich bzw. meine immense Traumatisierung hätte kümmern müssen) mit dem Wissen zu betreten, dass meine (erbliche) Hälfte ohne mich zu fragen und ohne meine Einwilligung (die ich niemals gegeben hätte) an meine Schwägerin verschenkt war. Sie selbst begründete ihr entsprechendes (UN-) Recht damit, dass ich eh eine faule Sau* bin und dass ich als missratener Untermensch sowieso keine (familiären) Rechte hatte**. Erst viel später wurde mir diesbezüglich bewusst, welch unterschwelliges Mobbing*** schon seit Jahren stattgefunden hatte und woher meine immer größer werdende Wut und mein unbeschreiblicher Hass auf meine gesamte Familie kam.

*) Menschen die sich nicht von einem krankhaften Gesellschaftssystem ausbeuten lassen oder sich an der Ausbeutung anderer Menschen beteiligen, sondern sich frei bestimmt in die Gesellschaft einbringen, nenne ich übrigens (so wie mich) „hyperaktive Taugenichtse“.

**) Die selbe Stigmatisierung und die damit einhergehende Ausgrenzung kenne ich übrigens aus dem Hartz-IV-System. Es ist das selbe Prinzip bzw. symptomatisch für eine Wohlstandsgesellschaft, die für diesen (Kolonial-) Wohlstand die Grundrechte anderer Menschen mit Füßen tritt.

***) Das Mobbing findet (inzwischen) überall bzw. auf allen Ebenen statt. In den Familiensystemen, im beruflichen Umfeld, im sozialen Umfeld bzw. in entsprechenden Initiativen und staatlich legitimiert nicht nur über das Hartz-IV-System, sondern auch in den Gerichtssälen.

 

Merke!: Wenn Du über einen Menschen die Kontrolle bekommen willst oder ihn um seine Grundrechte, sein Eigentum oder seine Leistungen prellen bzw. betrügen willst und Dich somit unrechtmäßig bereichern möchtest, musst Du Dein Umfeld dazu bringen, diese Untat „wohlwollend “ anzuerkennen. Dies erreichst Du, indem Du das (bzw. die) Opfer (total) entwertest und somit jedem klar machst, dass dieser Untermensch doch gar keine Rechte hatte bzw. sich diese einfach nicht „verdient“ hat.
Dieser Trick funktioniert im Familiensystem.
Dieser Trick funktioniert im Berufsleben.
Dieser Trick funktioniert im Hartz-IV-System.
Dieser Trick funktioniert im Faschismus.

Dass dieser Trick aber überhaupt funktionieren kann, liegt u.a. am Stockholm-Syndrom und der Charakterschwäche vieler Menschen, wodurch eine gesellschaftsweite Schizophrenie (auf persönlicher Ebene) entsteht. Der charakterschwache Mensch hält sich dabei selber grundsätzlich für einen (sehr) guten Menschen und redet auch so bzw. verkauft sich als solchen. Handeln tut er aber aus den o.g. Gründen völlig entgegengesetzt.

Um die eigene Charakterschwäche zu kaschieren bzw. die eigene Unfähigkeit, mit anderen bzw.  anders denkenden Menschen auf gleicher Augenhöhe umzugehen, zu überspielen, engagieren sich übrigens viele dieser Individuen (als Gutmenschen) in sozialen Initiativen oder Parteien usw. und/oder werden ein aktiver Teil der Armutsindustrie. Hier fühlen sich diese eigentlichen Versager dann in der Gruppe sehr stark, vor allem weil sie von anderen Menschen, die sich selber tief im Stockholm-Syndrom befinden, hofiert und damit bestärkt werden.

 

Heute setze ich mich mit all meiner wundervoll katastrophalen Lebenserfahrung als BGE-Lobbyist für die Einführung eines (weltweiten) bedingungslosen Grundeinkommens ein, damit jeder Mensch auf der Welt – sobald wie möglich – ein frei bestimmtes Leben, ohne jegliche Bevormundung und frei von jedweder Abhängigkeit,  führen kann.

Schluss mit der Vereinnahmung des Menschen durch den Menschen!

 

Manchmal habe ich aber auch nur den großen Wunsch bzw. überkommt mich die übergroße Sehnsucht, dass mich einfach nur freundlichst ein Bus überrollt, damit diese ganze Quälerei endlich ein Ende hat. Ich habe ständig das Gefühl, dass mich meine richtigen Eltern zur Strafe auf diesem Planeten ausgesetzt haben, weil ich mal wieder meine Suppe nicht aufgegessen habe.

 

Abschließend noch ein Hinweis in persöhnlicher Angelegenheit:

  • Mein inzwischen erwachsener Sohn, zu dem ich aber (leider?) keinen Kontakt habe, ist heute ein mehrfach verurteilter Schläger bzw. Radikaler, wobei ich aber ganz behutsam darauf aufmerksam machen möchte, dass er von der Gesinnung her NICHT auf der linken Seite steht*.
  • Er hat eine dreijährige Berufsausbildung zum Gebäudereiniger kurz vor seinem Abschluss abgebrochen und jobbt heute als Lohnsklave für Zeitarbeitsfirmen.
  • Sein Stiefvater hat sich schon vor vielen Jahren tot gesoffen. Seine Mutter ist dagegen aber immer gut gekleidet und adrett zurecht gemacht. Die Außenwirkung als gutbürgerliche Verpackungslüge ist ihr sehr wichtig. In Bezug auf unseren Sohn und ihn alleine besitzen zu müssen, ist ihr noch dazu bis heute nicht bewusst, dass Eigentum verpflichtet.
  • Außerdem ist mein Sohn inzwischen getrennt lebender Vater, wobei ich meine Enkelin noch nie gesehen habe. Die ganze Scheiße wiederholt sich scheinbar endlos und jeder hält diese schwachsinnige Gesellschaft auch noch für… NORMAL!

Fazit: Jede Gesellschaft bekommt die um sich prügelnden und Steine werfenden oder sogar Autos anzündenden Kinder, die sie (sich) verdient!

 

*) Da hab ich ganz schön Schwein gehabt! Andere Väter dürfen das Produkt ihrer Erziehung am Ende auch noch lieben müssen.

 

Meine Pläne fürs nächste Leben…

Im nächsten Leben hoffe ich, als junges Kätzchen auf die Welt zu kommen, da so die Chance am größten ist, dass man mich gleich nach der Geburt ersäuft, statt mich langsam innerlich (ab-) zu töten.

 

Wie es aber erst mal seit dem Spätherbst 2009 weiter geht,
steht auf der Seite… „Meine Projekte

 

 

 

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